Gesellschaft Stadt

Deine Stadt – Denkt nicht mal an Limits!

Puh das wird schwer.

Stell dir vor Du lebst in einer Stadt, die nicht schön ist. An vielen Orten ist sie sogar schön hässlich.

Diese Stadt wird von vielen seiner Nachbarn als Moloch bezeichnet, weil sie einfach anders ist, als die hochgeschniegelten oder selbst als hipp bezeichneten Hausansammlungen in der Nachbarschaft. Hier leben die einfach sympathischen Menschen, während die gutverdienenden Angestellten oft dem „Grau“ nach der Arbeit ins grüne Umland entfliehen.

Lange galt dieser Ort, als Vision einer zukünftigen Idealstadt. Aber diese Vision ist ergraut, der Anblick verblasst.

Die Stadt könnte eigentlich aufgrund ihrer Einnahmen reich sein, doch durch ihrer aufgezwungen Sozialausgaben gehört sie zu den hochverschuldeten Großstädten in einem der reichsten Länder der Welt. Hier wird nicht Mercedes gefahren, sondern man lässt sich damit fahren (Bus).

Und es Menschen, die dort leben, arbeiten und überleben. Ein paar davon sind aktiv, die ihre Stadt einfach als schön betrachten. Sie sehen die graue schöne Hässlichkeit, die Potentiale in ihr Stadt. Vielleicht haben sie die „Rosarote Brille“ auf, aber sie sehen ihr „Moloch“ anders.

Und es gibt Ideen, die politisch oder unpolitisch eingesetzt, da sind. Es sind die kleinen Dinge die viel bewegen könnten, wenn man ihnen den Platz schaffen würde, zu reifen.
Doch diese Bemühungen werden weggewischt, mit drei Worten: „kein Geld da“. Aber ist es nur die finanzielle Ausstattung, die für die Umsetzung notwendig ist?

Arme Bewohner, einer armen Stadt, in diesem Molch lebend, zwischen Hippster- und anzugtragenden Business-Elitestadt.


Da können wir als Ludwigshafener glücklich sein, nicht in einer solchen Stadt leben zu müssen. Hier sprudeln die Ideen die Stadt zu verändern und sie noch lebenswerter zu machen. Wir sehen es nicht, wenn morgens um halb 7 der jugendliche in der Bayreuther Straße in den Bus steigt und sein Leben zum Besseren wendet und zur Ausbildung fährt. Wir fahren ja nie Bus.

Doch bleiben wir ehrlich:

Sind wir wirklich zufrieden mit der Entwicklung unserer Stadt?

Wollen wir sie selbst so gestalten können, wie wir sie als lebenswert erachten?

Lassen wir aus Bequemlichkeit oder gefühlt fehlender Mitsprachemöglichkeit einfach die Anderen „machen“ und nehmen die „Scheiß egal“-Stellung ein? Dann haben wir am Ende genügend Gründe zum Meckern.

Vermissen wir an vielen Stellen einfach den Konsens zwischen den teilweise extremen gegensätzlichen Meinung?

Vielleicht braucht es aber auch genau den Auslöser, diese Mitsprache einzufordern, für alle Ludwigshafener. Denn es gibt sie, die Bewohner welche die Stadt noch nicht aufgegeben haben und sie nicht als den Ort sehen, wie sie die Nachbarn gerne hätten.

Starten wir den Dialog in die Zukunft.

Bleibe positiv !!!




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